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Mittwoch, 16. September 2009

The city that never sleeps

New York im September, 27 Grad und das auch noch um 22Uhr. Nach der Ankunft ging es statt zeitig ins Bett erstmal auf eine Ausstellungseröffnung ein paar Blocks vom Hotel entfernt, Carrie-like Freelancer, spitze Stilettos und schräge Künstlergestalten beobachten, dazu gepflegt an einem grünen Spargelstängchen oder Gürkchen knappern - we like it green here.

Toll ist auf jeden Fall, dass man auch nachts durch die Straßen laufen kann und sich kein bisschen einsam oder ängstlich dabei fühlt. West Broadway rauf und wieder runter; Manhattan erschließt sich am besten zu Fuß.

Nach diesem Fußmarsch (und den Schweinsgalopp heut Mittag zum Anschlussflug über die Großbaustelle Paris-Charles de Gaulle eingerechnet) mache ich mir um meinen Schlaf keine Sorgen. Good night & good luck!

Sonntag, 29. März 2009

From Montréal to Chicago (sparing Pittsburgh and Cleveland)

So, hier nun also ein paar Bildchen. Man klicke bitte auf das gleichnamige Bilderalbum unter dem Menü links.

Sunrise in Chicago

Echt blöd ist nur, dass man sich von rechts unten (Anfang der Tour in Montréal) nach links oben (Ende in Chicago) durchklicken muss. Alles topsy-turvy wie bei Anish Kapoor (siehe Chicago-Bildchen).

Ach ja, ich bin wieder zuhause. Und das Beste: Es ist wieder SOMMERZEIT!

Freitag, 27. März 2009

Im 80. Stockwerk

I'm in love with Chicago

Diese Stadt ist der Hammer. Vielleicht liegt es auch daran, dass Pittsburgh und Cleveland so "dull" waren und uns hier strahlender Sonnenschein begruesste. Auf jeden Fall habe ich von meinem Zimmer im 17. Stock des Hyatt Regency einen tollen Blick auf das Navy Pier und die Michigan Avenue, auch "Magnificent Mile" genannt, ist gleich um die Ecke.

Unsere Praesentation gestern Abend fand im Mid America Club im 80. Stockwerk statt, 360 Grad Panoramablick, der hoechste von Chicago. Dort habe ich dann also meinen letzten offiziellen Dienstauftrag erledigt. Danach gabs Cocktails in der Library.

On top of Chicago @ night

Nach so viel Shopping aufgrund von Sehenswuerdigkeitsmangel in den letzten Tagen gehts heute in den Millennium Park, mit Skulpturen von Frank Gehry, Anish Kapoor und Zaha Hadid; danach ans Navy Pier Seeluft schnuppern und evtl. ins Art Institute zu den Post-Impressionisten und American Gothics.

Wie schon gesagt: I'm in love with Chicago. Wait for the pics.

Donnerstag, 26. März 2009

Washington - Pittsburgh - Cleveland

Willkommen im Leben

Zum allerersten Mal sind wir nun in Pittsburgh und Cleveland - warum wissen wir eigentlich auch nicht. Meine einzige Assoziation mit Pittsburgh ist "Willkommen im Leben" mit Claire Danes und Jared Leto. Auf jeden Fall entschuldigen sich die Reiseveranstalter hier, die zu unseren Events kommen, immer dafuer, dass alles so haesslich ist. Was wir nicht einschaetzen koennen, da die beiden Hotels in Pittsburgh und Cleveland jeweils mitten in der Pampa, also direkt am Highway sind - und ja, durchaus haesslich.

Da es zwischenzeitlich keine Direktfluege zwischen Montreal und Pittsburgh mehr gibt, hatten wir das "Vergnuegen" ueber Washington zu fliegen. Vergnuegen auch deshalb, weil unser Flug fuer eine extra Sicherheitskontrolle auserwaehlt wurde. Zuvor hatte man mich in Montreal bereits ordentlich durch die Mangel genommen. Meine Theorie "Klein, blond und nett laechelnd wird man nicht kontrolliert" ist damit hinfaellig.

Morgen gehts jedenfalls nach Downtown Chicago und alles wird besser. Yes we can.

PS: Obamas Beliebtheit sinkt derzeit. Inzwischen sieht man in den Staaten die ersten T-Shirts mit "Don't blame me for Obama. I voted for McCain."

Montag, 23. März 2009

Invasion from Mars - or?

Was macht eine Horde wild gewordener gruener Wesen in Montreal?

Nein, es handelt sich nicht um "Invasion from Mars", sondern vielmehr um die alljaehrliche St. Patrick's Day Parade in Montreal. Warum die nicht am 17., sondern am 22. Maerz stattfindet und was dieses Event mit der kanadischen Geschichte zu tun hat, erschloss sich uns nicht so recht. Aber wir wissen ja alle, dass der irische Nationalstolz weit reicht und die Irish Community gern feiert. Auf jeden Fall hatten alle Menschen auf der Strasse heute schraege Kleegirlanden oder -tattos am Leib und waren schwer angetrunken. Lustig.

Ansonsten scheint die Sonne in Montreal. Die Temperatur betraegt jedoch gefuehlte -20 Grad. Da ist es gut, dass man unterirdisch auf einer Strecke von ca. 31 km (kein Scherz) in den Malls shoppen kann. Was wir denn auch fleissig taten.

Die Kollegin aus Wiesbaden hat tatsaechlich einen Jacoozi im Bad und einen kuenstlichen Kamin im Zimmer. Wir sind alle neidisch. Aber auch ueber die anderen Raeume des Hotel Nelligan in der Rue St. Paul kann man nicht meckern.

Fazit des zweiten Tages: Kanada ist eigentlich wie die USA. Nur viel besser.

Samstag, 21. März 2009

Auf dem Weg zum Mont Royal

Come say bonjour

Um 4:30 Uhr aufstehen. Definitiv nicht meine Zeit.

8:20 Uhr bei der Landung des ersten Fluges in Frankfurt laeuft neben dem Rollfeld ein Fuchs ueber die Wiese, huepft und springt. Safaristimmung kommt auf unter den Flugzeugpassagieren.

Mit Air Canada laesst es sich gut fliegen. "Slumdog Millionaire" und "Changeling" angekuckt und somit zweimal Kinoeintritt gespart. Beide Filme fallen in die Rubrik "Empfehlenswert".

Nun also in Montreal, um genau zu sein mitten in Vieux Montreal. Montreal hat seine eigene Notre Dame und die ist nur einen Block von unserem huebschen Hotel entfernt. Tolle Stadt, soweit man das erahnen kann. Und alle sprechen franzoesisch. Charmant.

L'église Notre-Dame de Montréal

A propos Hotel: Habe gleich erstmal die Badewanne getestet, natuerlich mit Dresdner Essenzen. Mein Koffer riecht nach Kokos - mein Shampoo von Kiehl's ist ausgelaufen. Na super.

Jetzt noch was essen, einen Schlummertrunk und ab in die Heia.

Au revoir.

Freitag, 13. Februar 2009

In Hintertux haun wir auf den Putz

Wie konnte mir dieser Welthit bislang nur entgehen?



Für den wahren "Hörgenuss" empfiehlt sich ein Besuch in der schrecklich schönen Hohenhaus Tenne in Hintertux - da kann man sich diesen Song und auch alles andere auf dieser Welt schön trinken. Und singt dann auch beim Roten Pferd mit.

Schi heil!

Immer is was II

Das Chaos macht auch vor dem Urlaub nicht halt

Wir schreiben Freitag den Dreizehnten. Ich hab die Rückreise aus dem Urlaub trotzdem unbeschadet überlebt (im Gegensatz zu vielen anderen, das kann ich an dieser Stelle versichern. Ein paar Berliner mit Sommerreifen sind im Schneechaos am Tegernsee liegen geblieben und auf der A9 stapelten sich die Autowracks förmlich). Naja, bis auf die Tatsache vielleicht, dass mir meine EC-Karte im Zillertal hops gegangen ist, vermutlich schon gestern oder vorgestern, aber festgestellt habe ich es - wie sollte es auch anders sein - erst heute, am Freitag den 13., wohl des Effektes wegen.

Da ich Euch aber nun schon mal auf das Thema „Pleiten, Pech und Pannen“ eingestimmt habe, möchte ich kurz zusammen fassen, was diese Woche sonst noch so alles schief gegangen ist (Tei 2 der neuen Rubrik „Immer is was“).

Unser Urlaubsmobil, das mit 17 Jahren auf dem Buckel schon längst für die Verschrottungsprämie in Frage kommt, ist einen Tag vor dem Urlaub bei dem Versuch einer entgegenkommenden Straßenbahn auszuweichen, ganz schön in die Mangel genommen worden – und zwar von der Straßenbahn auf der einen und einem am Straßenrand parkenden Fahrzeug auf der anderen Seite. Das Ergebnis sind fette Schrammen und zwei (symmetrische) RIESENdellen, ein Auto mit Taille quasi.

Zum Glück nur Blechschaden, dachten wir uns, und sind mit dem wandelnden Schrotthaufen (nach grünem Licht durch die grünen Freunde und Helfer und zur großen Belustigung aller auf der A9 Reisenden) trotzdem nach Österreich gefahren. Dort kamen wir auch heil an.

Allerdings: Auch ein Auto hat eine Schmerzgrenze. Und so rührte sich einen Tag später nichts mehr. Ein paar müde Töne waren alles, was der kleine Swift noch von sich gab. Ähmm, wie kommen wir denn dann wieder heim? Eine Woche Skiurlaub im Zillertal ist hübsch, aber "stuck in Tirol 4 good?" - nein danke.

Zwei Tage Autostreicheln, Grübeln, Schreikrämpfe, Probieren, ADAC- und Werkstattsuche und einen rettenden Anruf bei unserem heimischen Autoschrauberfreund später dann die glorreiche Lösung: Die Karre war beim letzten Einparkrangiermanöver abgesoffen. Einmal Zündkerzen ausbauen, über Nacht in der Ferienwohnung zum Trocknen lassen, wieder einbauen, Autochen anschieben und - schwupps - schnarrte der Kleine wieder. Ach ja, zwischendurch haben wir noch einen halben Tag lang den Autoschlüssel gesucht - mit dem Verdacht, dass mein Liebster ihn beim Ski- und Snowboardumladen im nun verschlossenen Wagen liegen lassen hat. Zum Glück hat sich der Verdacht nicht bestätigt.

Ja, das war eigentlich schon alles. Ende gut, alles gut. Prima Urlaub. Mehr Eindrücke in Kürze an Ort und Stelle (also hier). Morgen gehe ich erstmal neue Autos ankucken. Ohne EC-Karte, versteht sich.

Donnerstag, 6. November 2008

Go West

Station 1
Fangen wir doch mal mit Vancouver an:

Kanada-USA3
Im Sommer surfen, im Winter in 20 min auf dem Berg und ganz ohne Beihilfe von Kunstschnee im Skivergnügen. Außerdem liebe ich seit Grey's Anatomy Fähren (Seattle ist auch nur zweieinhalb Stunden mit dem Auto gen Süden), die sich hier "Sea Bus" nennen und einen lustig von einem Küstenstadtteil in den anderen bringen.

Wie man sieht, gibts auch nette Nachbarn.
Kanada-USA4

Übrigens sind Grizzlybären viel geselliger als ihr Ruf.
Kanada-USA5

Station 2
Kalifornien ist da ein ziemliches Kontrastprogramm:
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Alle wollen nach Hollywood, auch die LKWs. Und so schwer ist der Weg dahin auch nicht, einfach nur den Schildchen folgen ...

Kanada-USA10
... und schon ist man (fast) da.

Kanada-USA8
Im Hintergrund unsere bescheidene Bleibe: Hilton, Universal City (echt jetzt). Hier liegen im Badezimmer die "Earthquake Rules" aus, die man sich ehrfürchtig reinzieht, um dann wohl doch im Ernstfall vor Aufregung aus dem Fenster im 14. Stock zu hüpfen. Tja, Hollywood hat seinen Preis. No risk, no fun.

Gleich daneben die Universal Studios mit allerlei Kuriositäten.
Kanada-USA9

Bei all dem Vergnügen darf man nicht vergessen, dass die Arbeit im Team sehr anstrengend war:
Kanada-USA11

... und bei manchen schon nach wenigen Tagen zu geistiger Verwirrung führte:
Kanada-USA6

Daher war es gut, dass wir in Denver, Colorado (Station 4), der guten Bergluft und dem ländlichen Leben wieder ein wenig näher waren. Weg von den Erdbebenregeln. Dafür erwartet einen gleich auf dem Flughafenklo ein Hinweisschild mit dem Titel "Tornado Shelter". Nice.
Kanada-USA111

Die Feststellung: Der Herbst hier ist schön, aber ein gelber Baum allein macht noch keinen Indian Summer.
Kanada-USA12

Happy Ending

Sonntag, 2. November 2008

Vogelperspektive

So schön sieht Kanada von oben aus:
Kanada-USA1

und so Los Angeles:
Kanada-USA2
Ach, Ihr seht gar nichts wegen der Dunstglocke? Ja, das kann sein. Und was Ihr seht, ist hässlich? Ja, auch das kann sein.

Weitere Bildchen von meiner lustigen Klassenfahrt, äh Dienstreise, gen West gibts in Kürze (kann aber auch wie immer länger dauern - ich bin ja ein Zonenkind, nämlich aus der DSL-freien Zone).

alles wird gut

das leben ist ein himbeertoertchen

Himbeertörtchenmusik


Charlotte Gainsbourg
Irm



Tegan & Sara
Sainthood

Himbeertörtchenlektüre



Herta Müller
Herztier

Neulich im Kino - Gesehen und für gut befunden:

Und was sagt der Wetterhahn?

Aktuelles Wetter in Leipzig:


Temperatur: 0 C
UV Index: 0
Luftfeuchte: 87 %
Sichtweite: 10.0 km
Luftdruck: 1001.0 mb
Windstärke: 16 km/h

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